Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt

Aktion statt Konsum

Haben Sie Anmerkungen und Vorschläge zu dieser Unterrichtseinheit?
Dann schreiben Sie uns doch bitte an: info@kmdd.de

Einstieg ins Thema: Zur eigenen Meinung stehen

Lernziel: Die Schüler/innen sollen zu ihrer eigenen Meinung stehen und die Meinungen der anderen respektieren.

Die Schüler/innen bilden einen Stuhlkreis. Der Lehrer/die Lehrerin gibt in der Runde einige kurze positive Statements vor, z. B. „ich spiele gerne Handball". Durch Aufstehen oder Sitzen bleiben signalisieren die Schüler/innen, ob sie der Aussage zustimmen oder nicht. Bei Zustimmung stehen sie auf, bei Ablehnung bleiben sie sitzen. Sind die Schüler/innen unentschieden, stehen sie nur halb auf und bleiben in dieser Position. Im Anschluss können alle Schüler/innen nach diesem Muster ein positives Statement abgeben, auf das die anderen reagieren.

Aktion oder Konsum?

1. Vorbereitung

Lernziel: Die Schüler/innen machen sich Gedanken darüber, welche Freizeitaktivitäten ihnen Freude machen und ihr Leben bereichern.

Der Lehrer/die Lehrerin bittet die Schüler/innen, für die nächste Unterrichtsstunde einen Gegenstand mitzubringen, den sie mit Freizeit und Freude am Leben verbinden.

2. Vorstellen der Gegenstände

Lernziel: Die Schüler/innen tauschen ihre Ideen für die Freizeitgestaltung aus und beurteilen diese im Hinblick auf das Thema „Aktion statt Konsum".

Es werden zwei Tische freigeräumt. Auf den einen Tisch kommt ein Schild mit der Aufschrift „Konsum", auf den anderen ein Schild mit der Aufschrift „Aktion". Der Lehrer/die Lehrerin bittet einen Schüler oder eine Schülerin anzufangen. Danach wählt immer der Schüler oder die Schülerin, die an der Reihe war, aus, wer weitermacht. Die Schüler/innen stellen nacheinander ihre Gegenstände vor und erzählen kurz, welche Bedeutung diese für ihre Freizeit haben. Die Klasse stimmt bei jedem Gegenstand ab, ob er auf den Konsum-Tisch oder den Aktions-Tisch gehört. Es darf dabei auch durchaus zu kurzen Diskussionen kommen. Einige Gegenstände passen sicher auf beide Tische.

Überleitung:
Jugendliche hängen manchmal ab und greifen zu Drogen, weil es ihnen an interessanten Freizeitalternativen fehlt. Angebote und Möglichkeiten gibt es eigentlich genug. Davon werden wir jetzt ein paar kennenlernen.

Sport- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche

1. Vorbereitung

Lernziel: Die Schüler/innen sollen zielgerichtet Freizeitangebote recherchieren und die Ergebnisse für ein Referat strukturieren und aufarbeiten.

Die Lehrkraft vergibt mehrere Referate. Die Schüler/innen sollen im Internet und bei verschiedenen Einrichtungen und Institutionen recherchieren, welche Freizeitangebote es für Kinder und Jugendlichen in der näheren Umgebung aber auch deutschlandweit gibt. Die Ergebnisse sollen jeweils auf einem Merkblatt für die ganze Lerngruppe zusammengefasst werden. Zusätzlich können auch Flyer und Prospekte verteilt werden.

Mögliche Themen:

  • Angebote von Stadt, Kreis und/oder Gemeinde: z. B. beim Jugendamt und Kreisjugendring.
  • Angebote der Kirchen: z. B. bei den Gemeinden, der Diözese und der Landeskirche.
  • Sportliche Angebote: z. B. bei den Sportvereinen und dem Alpenverein.
  • NGOs (Non-Governmental Organizations): z. B. Jugendorganisation Bund Naturschutz, Jugendrotkreuz und Jugend Greenpeace.

2. Referate

Lernziel: Die Schüler/innen tragen die selbst recherchierten Informationen auf möglichst interessante und anschauliche Weise vor.

Die Schüler/innen referieren über ihr Thema und teilen erst im Anschluss das Merkblatt, die Flyer und Prospekte aus. Der Lehrer/die Lehrerin und die Lerngruppe geben den Schülern nach dem Referat ein kurzes Feedback zu Inhalt und Vortragsweise.

Nachbereitung der Unterrichtseinheit

Der Lehrer/die Lehrerin oder auch ein oder mehrere Schüler/innen erstellen aus den vorgestellten Freizeitangeboten einen Flyer. Dieser wird auch an andere Klassen und an die Eltern weitergegeben.

Unterrichtseinheit Essstörungen

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