Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
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Suchtgefährdung in der Schule

Die Schule ist ein bedeutendes Handlungsfeld für Suchtprävention, da dort alle Schülerinnen und Schüler über mehrere Jahre erreichbar sind. Gute Suchtprävention an Schulen sollte auf einem Gesamtkonzept beruhen. Einzelaktionen sind nicht nachhaltig und erzielen nicht die gewünschte Wirkung. Oft werden viele Präventionsthemen einzeln abgearbeitet und somit als anstrengend empfunden. Ein Gesamtkonzept kann Zusammenhänge klar aufzeigen und die Schule entlasten. Als Einstieg in dieses Thema empfehlen wir Ihnen unsere Schulung FOBSS.

Zum Einlesen können wir Ihnen folgende zwei Broschüren empfehlen:

  • Nach jahrelanger Abstimmung mit den relevanten Akteuren hat die Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt eine Broschüre "Umgang mit Suchtmittelkonsum und Suchtgefährdung in der Schule"mit Hilfe des BKK Landesverbandes Ost vorgestellt. Anliegen der Handreichung ist es, Anregungen für die Entwicklung eines Rahmens zu geben, welcher der einzelnen Lehrkraft, dem Kollegium und der Schulleitung in Zusammenarbeit mit Eltern- und Schülervertretung zu mehr Handlungssicherheit in der Übernahme von erzieherischer Verantwortung bei der Suchtprävention hilft. So werden z. B. konkrete Empfehlungen zur Entwicklung eines suchtpräventiven Konzeptes der Schule und praktische Hinweise zum Verhalten bei Verdacht auf Drogenkonsum gegeben. Auch Ansprechpartner und weiterführende Literatur zur Thematik werden in der Broschüre benannt.
  • Ebenso sehr hilfreich ist die Broschüre "Schule und Cannabis" von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Die Handreichung enthält Vorschläge zum Umgang mit Cannabis in der Schule. Sie vermittelt Ideen zur Entwicklung eines schulinternen Regelsystems und gibt Lehrerinnen und Lehrern Hinweise, wie sie im konkreten Fall auf Problemsituationen adäquat reagieren können. Schließlich werden Anregungen zur Entwicklung eines Interventionsleitfadens vorgestellt, dem man im Fall von Übertretungen und Regelbrüchen folgen kann. Hinweise auf Internetseiten, Materialien und Ansprechpartner in den Bundesländern ergänzen das Angebot.

 

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