Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt

Historischer Rückblick

Die Weltmeister von 1990: Völler, Brehme, Littbarski, Matthäus und Klinsmann

Im Jahre 1990 wird der Bundesregierung in Bonn aus einer Privatinitiative heraus die Kampagne KEINE MACHT DEN DROGEN vorgestellt. Die Strategie der Kampagne basiert auf Konzepten, die im Einklang mit den Grundlagen des damaligen nationalen Rauschgiftbekämpfungsplans der Bundesrepublik Deutschland stehen. Dank der Mitwirkung zahlreicher Spitzensportler und prominenter Fürsprecher, der großen deutschen Sportorganisationen, der Medien sowie vieler anderer Organisationen und Institutionen erlangt die Kampagne in den folgenden Jahren einen hohen Bekanntheitsgrad und eine große Akzeptanz in der gesamten Bevölkerung.

Nachdem das Ziel, in der breiten Bevölkerung ein Bewusstsein für die Drogenproblematik zu schaffen, erreicht ist, setzt die Strategie in der zweiten Phase des Konzepts auf die gezielte Ansprache von Kindern und Jugendlichen. Hierzu steht inhaltlich der 1996 gegründete gemeinnützige Förderverein KEINE MACHT DEN DROGEN zur Verfügung. Bereits zum Zeitpunkt der Vereinsgründung besteht das Ziel, die Kampagne von dem Förderverein auf privater Ebene weiterführen zu lassen. Ende 1998 wird dieser Schritt vollzogen und die Förderung aus Mitteln des Bundeshauhalts eingestellt.

... 20 Jahre später im Jahr 2010

1999 wird mit dem Thema Gewalt die inhaltliche Ausrichtung erweitert. Prävention von Gewalt und Vorbeugung von Suchtverhalten sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Kinder deren Rechte geachtet werden, neigen nicht so leicht dazu, auf Ersatzbefriedigungen zurückzugreifen oder ihre aufgestauten Aggressionen zerstörerisch gegen andere oder sich selbst zu richten. Oftmals stehen Alkohol- und Drogenkonsum in Zusammenhang mit jugendlichen Gewalt- und Straftaten.

In den Folgejahren gehen zahlreiche Projekte an den Start, die speziell auf die Lebenswirklichkeit von Kinder und Jugendlichen zugeschnitten sind, um sie da zu erreichen, wo sie sich aufhalten: in Schule, Familie und Freizeit. Dabei setzt KEINE MACHT DEN DROGEN nicht auf Abschreckung, sondern auf Aufklärung und Information sowie Vermittlung positiver Lebenskonzepte.

Der missbräuchliche Konsum von Rauschmitteln ist ein großes gesellschaftliches Problem, von dem zunehmend Kinder und Jugendliche betroffen sind. Um dieser besorgniserregenden Entwicklung entgegen zu wirken, leistet KEINE MACHT DEN DROGEN seit 20 Jahren erfolgreich präventive Aufklärungsarbeit und knüpft auf dem Gebiet der Sucht- und Gewaltprävention soziale Netzwerke, um die Gesundheitsvorsorge von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu fördern.

Unsere Aktionen seit 1990

KMDD Projektflyer

Alle unsere Aktionen, Maßnahmen und Projekte in unserem Projektflyer als PDF-Download