Heroin

Über Heroin

Heroin wird und aus dem Opium des Schlafmohns gewonnen und ist ein sehr wirksames und gleichzeitig euphorisierendes Schmerz- und Betäubungsmittel. Es wird überwiegend gespritzt. Erwerb, Besitz, Handel und Herstellung sind laut Betäubungsmittelgesetz in Deutschland verboten.

Mögliche kurzfristige Folgen

  • beruhigend, entspannend, schmerzlösend, aber auch euphorisierend
  • dämpft die geistige Aktivität
  • Bewusstlosigkeit, Atemlähmung, Kreislaufversagen
  • Infektionsrisiken durch unsauberes Spritzbesteck (Hepatitis oder HIV)
  • Angst, Unlust, Probleme und Konflikte werden ausgeblendet
  • verengte Pupillen

Mögliche langfristige Folgen

  • starke psychische und körperliche Abhängigkeit
  • Entzugserscheinungen wie Schwitzen, Frieren, starke Gliederschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen bis hin zu Kreislaufzusammenbrüchen.
  • schnelle Toleranzentwicklung
  • Verstopfung
  • sexuelle Funktionsstörungen

Zahlen und Fakten

  • Der Anteil der Jugendlichen (12 bis 17 Jahre), die schon einmal Heroin konsumiert haben liegt bei 0,1 Prozent. Bei den jungen Erwachsenen (18 bis 25 Jahre) liegt dieser Anteil bei 0,4 Prozent. (BZgA Drogenaffinitätsstudie 2023)
  • Der Anteil der Erwachsenen, die in den letzten 12 Monaten Heroin oder andere Opiate konsumiert haben liegt bei 0,4 Prozent. (Epidemiologischer Suchtsurvey 2021)
  • 2023 sind in Deutschland 2.227 Menschen an illegalen Drogen verstorben. (Bundeskriminalamt 2024)
  • Eine Opioid-Abhängigkeit liegt in Deutschland bei 166.000 Personen vor. (Drogen- und Suchtbericht der Drogenbeauftragten der Bundesregierung 2019)