Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
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Hinweise zu Cannabis

Sie können nicht verhindern, dass Ihr Kind mit Cannabis in Kontakt kommt. Cannabis ist die am häufigsten konsumierte illegale Droge. Bereiten Sie Ihr Kind frühzeitig darauf vor, dass es „Nein“ dazu sagt. Die meisten Jugendlichen, denen zum ersten Mal etwas angeboten wird, lehnen übrigens ab.

Wenn Ihr Kind einmal aus Neugier probiert hat, ist das noch keine Katastrophe. Normalerweise bleibt es auch dabei. Nur wenige fangen an, regelmäßig zu kiffen. Also keine Panik! Reden Sie in Ruhe mit Ihrem Kind. Cannabis ist in den allermeisten Fällen keine Einstiegsdroge.

Nur ein paar Prozent der Kiffer steigen auf härtere Drogen um. Allerdings haben fast alle Heroinabhängigen diesen Weg genommen: Erst Zigaretten, dann Haschisch, dann Kokain, das schnell schwer süchtig macht, aber nur zwei Stunden lang wirkt und schließlich der Umstieg auf Heroin, das sechs bis acht Stunden wirkt. Die eigentlichen Einstiegsdrogen sind aber Alkohol und Nikotin.

Klar, wer nicht raucht, kifft normalerweise auch nicht. Cannabis macht entgegen allen Gerüchten sehr wohl abhängig. Viele Kiffer schaffen es nicht, ohne Hilfe aufzuhören. Falls Ihr Kind kifft, dann sollten Sie das zum Anlass nehmen, sich mehr um seine Probleme zu kümmern.

Bei Jugendlichen dient der Haschischkonsum oft dazu, unlösbar erscheinende Probleme auszublenden. Bestehen Sie auf Haschischabstinenz, zunächst in Ihrer Wohnung und dann generell. Machen Sie Ihrem Kind das Aufhören schmackhaft, z. B.: „Wenn du es schaffst aufzuhören, bekommst du eine Reise geschenkt oder wir zahlen etwas zum Führerschein dazu.

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