Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
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Neue gesetzliche Regelung zu „Legal Highs“

Bundesregierung unterstellt neue Substanzen dem Betäubungsmittelgesetz

Am 26. Juli 2012 wurden 28 psychoaktive Substanzen dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt und sind damit illegal. Diese Substanzen treten in verschiedenen synthetischen Varianten von Amphetaminen, Cannabinoiden, Cathinonen, Kokain oder Piperazinen auf. Sie werden als Kräutermischungen, Badesalze oder Raumlufterfrischer getarnt im Internet angepriesen. Die Wirkung dieser synthetischen Substanzen ist aufgrund der fehlenden Information iher Zusammensetzung unvorhersehbar und in Kombination mit anderen legalen oder illegalen Drogen in den Auswirkungen auf den Körper unkontrollierbar. Das ständige Auftauchen neu veränderter Substanzen (alleine im Jahr 2011 waren es 49 in Europa) stellt den Gesetzgeber vor eine Herausforderung. Die Bundesregierung prüft nun, „ob ganze Stoffgruppen dem BtMG unterstellt werden können, um den Wettlauf zwischen dem Auftreten immer neuer Varianten einer Substanz und ihrer betäubungsmittelrechtlichen Regelung zu unterbinden" (Pressemitteilung der Bundesdrogenbeauftragten vom 26.07.2012)