 Studie zu Gründen für das Rauschtrinken von JugendlichenEine vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegebene Studie, die von der Uni Tübingen in Kooperation mit dem Genderforschorschungs-Institut tifs durchgeführt wurde, zeigt, dass Jugendliche überwiegend aus "Spaßgründen" trinken, sich aber auch Hinweise auf den Konsum von Alkohol zur Stress- und Problembewältigung finden lassen. Auffällig - laut Studienergebnisse - sind das frühe Einstiegsalter, die hohe Trinkfrequenz von großen Mengen meist hochprozentigen Alkohols und die daraus resultierende starke Toleranzentwicklung. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass das Verhalten der Eltern für die Jugendlichen eine große Bedeutung hat - viele Jugendliche erwarten hier klare Grenzen und Regeln. Auch könnte die Schule noch stärker für Präventionsansätze genutzt werden. |