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KIM Studie 2016 zum Mediennutzungsverhalten Sechs- bis 13-Jähriger erschienen

Der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (mpfs) dokumentiert seit 1999 mit der Studienreihe KIM (Kindheit, Internet, Medien) den Medienumgang von Kindern zwischen sechs und 13 Jahren. Mit der KIM-Studie 2016 veröffentlicht der mpfs nun wieder repräsentative Basisdaten zur Mediennutzung von Kindern in Deutschland.

Für die vorliegende Ausgabe wurden 1.229 Kinder sowie deren Haupterzieher im Zeitraum vom 13. Mai bis 16. Juni 2016 befragt.

Hier ein paar Ergebnisse in der Zusammenfassung:

Die Sechs- bis 13-Jährigen selbst besitzen noch nicht so viele verschiedene Mediengeräte. Nach Angaben der Haupterzieher sind Mobiltelefone (51 %, egal ob konventionelles Handy oder Smartphone) am weitesten verbreitet. Ein Handy oder Smartphone nutzen 59 Prozent aller Kinder mindestens einmal pro Woche, Tablet-PCs werden von 28 Prozent regelmäßig genutzt.

Generell nutzen 77 Prozent der Kinder nach eigener Angabe zumindest selten einen Computer oder Laptop.

Die Einschätzung der Haupterzieher zur Mediennutzungszeit der Kinder zeigt abermals die Relevanz des Fernsehens: An einem durchschnittlichen Tag sehen die Sechs- bis 13-Jährigen 88 Minuten fern, nutzen 39 Minuten das Internet, spielen 32 Minuten an PC/Konsole oder online, hören 28 Minuten Radio, lesen 22 Minuten in Büchern, spielen 19 Minuten am Handy oder Smartphone und sieben Minuten am Tablet.

Digitale Spiele sind fest im Alltag der Sechs - bis 13-Jährigen verankert. Über alle Spieloptionen - Computer, Konsole, online, Tablet und Handy/Smartphone - gesehen, zählen sieben von zehn Kindern zu den regelmäßigen Spielern (mind. einmal pro Woche), weitere zehn Prozent spielen seltener.

Die Ergebnisse der KIM-Studie 2016 zeigen, dass in der Altersgruppe der Grundschüler weiterhin das Fernsehen die Medientätigkeit mit der größten Bedeutung ist. Computer, Internet und Smartphone gewinnen weiterhin erst ab ca. zehn Jahren und mit dem Wechsel auf eine weiterführende Schule an Alltagsrelevanz.

Hier geht es zur ausführlichen Studie