 Sucht- und Gewaltprävention sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Werden die Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen befriedigt und deren Rechte geachtet, neigen sie nicht so leicht dazu auf Ersatzbefriedigungen zurückzugreifen und ihre aufgestauten Aggressionen zerstörerisch gegen andere oder gegen sich selbst zu richten. Tatsache ist, dass sich das „natürliche" Risikoverhalten im Prozess des Erwachsenwerdens bei Jugendlichen schon immer auch im Ausprobieren von Rauschmitteln zeigte. Doch in den letzten Jahren geben die veränderten riskanten Konsumformen und vor allem das immer niedriger werdende Einstiegsalter Anlass zur Sorge. Die Gefahr von Gesundheitsschäden bis hin zu einer Abhängigkeit wird von Kindern und Jugendlichen und zum Teil auch von den Eltern unterschätzt. Doch nur wer informiert ist, kann auch vorbeugen. Vorbildfunktion haben hier die Erwachsenen. Gefordert ist dabei eine Sachkompetenz rund um das Thema Drogen, um mit den Heranwachsenden in eine wirkliche Diskussion einzusteigen. Deshalb wollen wir Eltern, Pädagogen und allen in der Jugendarbeit Tätigen ausführliche Informationen zur Drogenthematik zur Verfügung stellen sowie mit unseren Hilfe- und Infotipps Anregungen geben, wo und wie sie weiterführende Informationen zur Vertiefung des Themas finden können.
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