 Sucht geht mich nichts an„Sucht geht mich nichts an! Ich nehme doch gar keine Drogen!": Diese Aussage hört man oft, wenn über Sucht und Abhängigkeit gesprochen wird. Folgendes Beispiel soll jedoch aufzeigen, wie banal Sucht sein kann und dass jeder von uns schon mal damit seine Erfahrungen gemacht hat bzw. in seinem weiteren Leben noch machen wird. So kann ein ganz normaler Alltag im Leben eines ganz normalen Menschen aussehen: Morgens erst mal einen Kaffee und eine Zigarette zum Aufwachen. Das gleiche Ritual dann während der Arbeit, in der Uni, in der Schule oder wo auch immer. Nach dem Essen noch einen Kaffee plus Zigarette zur Verdauung. Vielleicht noch ein Schnäpschen, das Essen war ja so fettig. Vor der schwierigen Prüfung eine Beruhigungstablette, eine Tablette gegen die fiesen Kopfschmerzen von der Arbeit am Computer oder gegen die Magenbeschwerden von dem vielen Kaffee, dem miesen Essen sowie dem ständigen Stress und Ärger. Abends schließlich ein, zwei, drei oder mehr Feierabendbierchen oder -weinchen zur Entspannung, zum Abschalten und zum Vergessen. Zum Einschlafen noch eine Schlaftablette, denn morgen ist wieder ein langer Tag. |