Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt

Genuss und Sucht

Bitte informiere dich auch im Infopool über das Thema.
Beachte, dass du selbst eine große Vorbildfunktion hast. Folgende Regeln zum Umgang mit Alkohol und Nikotin helfen dir dabei.

Hast du Anmerkungen und Vorschläge zu dieser Gruppenstunde?
Dann schreib uns doch bitte an: info@kmdd.de

Der Suchtsack

Lernziel: Die Jugendlichen werden für das Thema Sucht sensibilisiert und erkennen, dass es neben den stoffgebundenen auch stoffungebundene Süchte gibt.

Die Jugendlichen sitzen im Stuhlkreis. In der Mitte steht ein Leinensack oder ein Koffer, in dem sich zahlreiche Utensilien des täglichen Gebrauchs befinden (siehe Liste Suchtsack PDF) Alle Gegenstände haben mehr oder weniger mit dem Thema Sucht zu tun. Nacheinander gehen die Teilnehmer zur Mitte, schließen die Augen und nehmen aus dem Sack/Koffer einen Gegenstand blind heraus. Anschließend äußert jeder seine Ideen, was der gezogene Gegenstand mit dem Thema zu tun haben könnte. Nachdem jemand einen Gegenstand gezogen und seine Gedanken dazu mitgeteilt hat, können die anderen weitere Aspekte ergänzen

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Genuss und Sucht

Lernziel: Die Jugendlichen erkennen, dass die Grenze zwischen Genuss und Sucht fließend ist und jeder Genuss auch zur Sucht werden kann.

Der Jugendleiter/die Jugendleiterin druckt „den Genießer" (PDF) auf grünem und „den Süchtigen" (PDF) auf rotem Papier aus und heftet die Abbildungen nebeneinander an die Wand. Die Teilnehmer bekommen Kärtchen und Zeitschriften und überlegen sich, was sie unter Sucht und Genuss verstehen. Sie schneiden entsprechende Objekte aus den Zeitschriften aus oder schreiben etwas auf die Kärtchen und ordnen diese an der Wand „dem Süchtigen" oder „dem Genießer" zu. Dabei wird deutlich, dass auf beiden Seiten auch gleiche oder ähnliche Dinge hängen können.
Danach bilden die Jugendlichen Kleingruppen zu zweit oder zu dritt. Jede Gruppe darf sich einen Schwerpunkt (Genuss/Sucht) heraussuchen, z. B. Alkohol, Computerspielen, Sport, Einkaufen usw. Dann diskutiert jede Gruppe, wie „der Genießer" und wie „der Süchtige" damit umgeht und was sie unterscheidet. Zum Schluss stellt jede Gruppe ihr Ergebnis kurz den Anderen vor. Der Jugendleiter/die Jugendleiterin sollte dabei auf offensichtliche Fehleinschätzungen hinweisen.

Ergänzung:
Die Grenze zwischen Genuss und Sucht ist fließend. Einkaufen gehen kann man genießen, es gibt aber auch die Kaufsucht, bei der man zwanghaft Dinge einkauft, die man nicht benötigt. Sport macht Spaß und ist gesund, doch das gilt nicht für den Sportsüchtigen. Alkohol ist in geringen Mengen ein Genussmittel, kann aber bei Missbrauch süchtig machen.

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Die Suchtspirale

1. Die Geschichte von MAX

Lernziel: Die Jugendlichen können verstehen, wie eine Suchtentwicklung abläuft und wie sich ein „normales" Ausweichverhalten hin zu Missbrauch und Abhängigkeit entwickeln kann.

Der Jugendleiter/die Jugendleiterin liest zusammen mit einem Teilnehmer oder einer Teilnehmerin die Geschichte von MAX (PDF) vor, wobei der oder die Jugendliche die fett gedruckten Abschnitte liest. Während der Geschichte kann der Ausdruck mit der Suchtspirale (PDF) betrachtet werden.

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2. Ausweichverhalten und Lösungsstrategien

Lernziel: Die Jugendlichen sollen aus ihrer eigenen Lebenserfahrung heraus Lösungsstrategien bei ausweichendem Verhalten erarbeiten.

Die Jugendlichen bilden mehrere Kleingruppen. Jede Gruppe bekommt den Arbeitsauftrag, sich eine Situation auszudenken, in der man typischerweise mit ausweichendem Verhalten reagiert. Möglich wäre z. B. Liebeskummer, Stress mit den Eltern, Selbstwertprobleme, finanzielle Sorgen usw. Jede Gruppe notiert die Situation und beschreibt, wie der Betroffene mit ausweichendem Verhalten reagiert und die Schmerzgrenze überschreitet. Dann gibt jede Gruppe ihr Blatt an eine andere Gruppe weiter. Diese hat nun die Aufgabe, sich eine alternative Strategie zu überlegen, bei der sich der Betroffene mit seinem Problem auseinandersetzt und diesem nicht mit Hilfe von Ersatzbefriedigungen ausweicht. Wenn alle Gruppen fertig sind, werden die Ergebnisse jeweils von einem Gruppensprecher vorgetragen und bei Bedarf im Plenum diskutiert.

Ende der Gruppenstunde

Der Jugendleiter/die Jugendleiterin verteilt jugendgerechtes Informationsmaterial zum Thema. Dieses kann unter anderem bei folgenden Institutionen bezogen werden::

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Alle PDFs zur Gruppenstunde "Genuss und Sucht" im Überblick
Gruppenstunde Alkohol

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Genuss und Sucht PDFs

Alle PDFs zur Gruppenstunde "Genuss und Sucht" im Überblick