 Mediendidaktisches KonzeptDas zugrunde liegende mediendidaktische Konzept basiert auf multimedialen Erfahrungswelten, die interaktive Elemente enthalten. Die Sachebene wird dabei dramaturgisch inszeniert und mit individuellen Handlungsoptionen verknüpft: Ein Fall muss aufgeklärt werden, bei dem es im Jugendlichen-Milieu um Drogenkonsum, Drogenschmuggel und Sucht geht. So wird bei den Schülerinnen und Schülern die erwünschte kognitive und emotionale Involviertheit erzielt. Die Fortschritte in der Handlung werden in einem digitalen Notizbuch festgehalten, sodass man sich die Entwicklung immer wieder vergegenwärtigen kann. Auf der Handlungsebene wird besonders mit positiven Verhaltensmustern gearbeitet: Einige der im Fall auftretenden Personen demonstrieren in entsprechenden Szenen „suchtresistente Verhaltensmuster", die den Schülerinnen und Schülern im Sinne von „Lernen am Modell" Vorbilder für ein Leben ohne Drogen anbieten.
Was die Aneignung von relevantem Wissen über Drogen und Suchtgefahren angeht, präsentiert die CD-ROM eine Art „Level-Prinzip", was die Schülerinnen und Schüler zum Teil aus Computerspielen analog kennen und schätzen: Ein jeweiliger Handlungsfortschritt ist nur dann möglich, wenn jeweils Informationen zum gerade thematisierten Schwerpunkt, wie zum Beispiel Gründe für Drogenabhängigkeit, verarbeitet werden. Dazu müssen die Schülerinnen und Schüler nach und nach interaktive Fragebögen, die in der so genannten (Arbeits-) Mappe zu finden sind, ausfüllen (Multiple-Choice-Verfahren). Für die gesuchten Antworten müssen Informationen in einem Quellenbereich gesichtet werden, der - als komplexe Webseite aufgemacht - eine Recherche im Internet simuliert.
|  |  CD "Drogenprävention interaktiv" |  |