Lust auf Mutproben und den ganz großen Kick. Oder ganz das Gegenteil: Gelangweilt herumhängen, mit sich und der Welt unzufrieden. Stimmungslagen wie diese motivieren so manchen Jugendlichen zum Griff nach Alkohol und illegalen Drogen.
Cool sein und erwachsen wirken oder einfach nur weil es die Freunde machen, aus Gruppenzwang. Mit Beginn der Pubertät ist es vor allem die Gruppe der Gleichaltrigen oder wenig Älteren, die sogenannte Peergroup, die wesentlichen Einfluss auf den Konsum von Rauschmitteln hat.
Mit unseren Adventure Camps bieten wir Jugendlichen abseits von Schule und Alltagstrott ein altersgemäßes Alternativangebot. Im intensiven „Sich-selbst-Erleben“ und Austausch mit Gleichaltrigen wird Sucht- und Gewaltprävention zum Erlebnis.
Grenzerfahrungen, zum Beispiel beim Klettern, und das Gewinnen neuer Freundschaften draußen in der Natur stärken Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Durch das gemeinsame Erproben und Erleben der eigenen Leistungsfähigkeit lassen sich Jugendliche begeistern. Auch das Erlernen von sozialen Fähigkeiten und die Bereitschaft, anderen zu helfen, werden gefördert. Die Jugendlichen erfahren, dass der Erfolg einer Aktivität von einer guten Zusammenarbeit und gegenseitigem Vertrauen abhängt.