Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
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Weltnichtrauchertag 2018: Dem Herzen zuliebe, jetzt mit dem Rauchen aufhören


Jedes Jahr sterben bundesweit mehr als 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2018 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Risiken des Rauchens für die Gesundheit des Herzens hin.

Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Was viele Menschen nicht wissen: Schon ab einer Zigarette pro Tag steigt das Risiko für eine Erkrankung des Herzens. Dabei birgt auch das Passivrauchen Gefahren. Nichtrauchende, die mit Rauchenden zusammenleben, haben ein 30 Prozent erhöhtes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden.

Der erfolgreiche Rauchausstieg trägt zu einer Verringerung der Erkrankungsrisiken bei. Schon in den ersten Monaten verbessert sich die Herz-Kreislauf-Funktion merklich. Nach zwei Jahren entspricht das Risiko für eine Herzkrankheit nahezu dem eines Nichtrauchers. Wer fünf Jahre rauchfrei ist, liegt beim Risiko für einen Herzinfarkt gleichauf mit nicht rauchenden Menschen. Da auch die Konsumdauer ein wichtiger Risikofaktor ist, profitiert die Gesundheit am meisten von einem frühen Rauchstopp. Grundsätzlich ist es aber nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören.

Die BZgA unterstützt Aufhörwillige mit qualitätsgesicherten Angeboten für den Rauchstopp:

  • Telefonische Beratung zur Rauchentwöhnung unter der kostenfreien Servicenummer 0800 8313131, montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr; freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
  • Online-Ausstiegsprogramm mit bewährten Informationen und täglicher E-Mail unter http://www.rauchfrei-info.de
  • START-Paket zum Nichtrauchen mit der Broschüre "Ja, ich werde rauchfrei", einem "Kalender für die ersten 100 Tage", einem Stressball und anderen hilfreichen Materialien
  • Gruppenkurs "Rauchfrei Programm", Informationen zum Kursangebot, zu Anbietern vor Ort und den Möglichkeiten der Kostenerstattung unter http://www.rauchfrei-programm.de

 

Quelle: Pressemitteilung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vom 25.05.2018