Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
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Kiffen – halb so wild?

Jeder zweite junge Erwachsene in Deutschland hat schon einmal Cannabis konsumiert. Daraus entsteht in 30% der Fälle eine Cannabis-Abhängigkeit. Es ist einfach, mit dem Kiffen anzufangen, doch ist es auch genauso leicht, wieder aufzuhören?
Das soziale Umfeld spielt entscheidend in das Suchtverhalten mit hinein. Menschen mit Kontakt zu anderen Konsumenten fällt in der Regel das Aufhören sehr viel schwerer. Beim Entwöhnen kommt es also auch darauf an, den Kontakt zu anderen Kiffern zu reduzieren.
Bei Jugendlichen hat das Kiffen deutliche Auswirkungen auf die Entwicklung. Dadurch können permanente strukturelle Veränderungen des Gehirns entstehen. Studien haben gezeigt, dass Kiffen Defizite verursacht, die sich nie wieder ganz beheben lassen. Doch es gibt auch etwas Positives zu berichten: Seit 2004 ist die Zahl der männlichen Cannabiskonsumenten zwischen 12 und 17 Jahren zurückgegangen: Waren es damals noch 18,2%, so ist der Anteil 2011 auf 8,4% gesunken. Hilfe beim Ausstieg aus der Sucht gibt es bei vielen Initiativen und Beratungsstellen wie Realize it! oder Quit the Shit.