Keine Macht den Drogen - Aktiv gegen Sucht und Gewalt
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JIM Studie 2017 zum Medienverhalten Jugendlicher erschienen

Die Studienreihe JIM (Jugend, Information, (Multi-) Media) wird vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest seit 1998 jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk durchgeführt. Die repräsentative Studie bildet das Medienverhalten der Jugendlichen in Deutschland ab. Für die Befragung wurden 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren im Frühsommer 2017 telefonisch befragt.

Neben Fakten zum Thema Mediennutzung in der Freizeit liegt der Themenschwerpunkt in diesem Jahr auf der Mediennutzung im Zusammenhang mit Schule und Lernen.

Die Ausstattung der Familien mit Mediengeräten hat mittlerweile für Smartphone, Computer, Internetzugang und Fernsehgerät einen Sättigungsgrad von knapp 100 Prozent erreicht. Neuere Gerätegenerationen legen weiter langsam zu: 69 Prozent haben ein Tablet-PC, 58 Prozent ein Smart TV. Inzwischen sind gut die Hälfte der Haushalte Kunden eines Streaming-Dienstes wie Netflix oder Amazon prime. Was den Gerätebesitz der Jugendlichen selbst betrifft, dominiert das Smartphone, mit 97 Prozent. Einen Computer oder Laptop besitzen 69 Prozent. Zwei Drittel können über eine eigene Spielkonsole verfügen (67%). Jeder Zweite hat einen eigenen Fernseher (53%), ein Laptop (52%) oder ein Radio (51%).

Zugang zum Internet -unabhängig vom Verbreitungsweg -haben 99 Prozent der Zwölf-bis 19-Jährigen zumindest selten, und dabei spielt es keine Rolle, welches Geschlecht, welches Alter oder welche Schulbildung sie jeweils haben. 89 Prozent sind täglich online -ein neuer Höchststand im Vergleich zu 2016. Deutlicher nach oben entwickelt hat sich die Selbsteinschätzung der zeitlichen Zuwendung. Die 221 Minuten tägliche Nutzung (Mo-Fr) bedeutet einen Zuwachs um zehn Prozent. Dabei entfällt auf den Bereich der Kommunikation mit 38 Prozent zwar noch immer der größte Teil der Onlinenutzung, dieser rutscht aber erstmalig unter die 40-Prozent-Marke. Die unterhaltungsorientierte Nutzung macht 30 Prozent der jeweiligen Gesamtnutzung aus, genau ein fünftel der Zeit wird mit Online-Spielen verbracht und auf die Nutzung informativer Inhalte entfallen elf Prozent.

Hier geht es zur Studie